Willersdorf



 

Der im Jahre 1362 gegründete Ort Willersdorf hatte mehrere Lehnsherren. Die Bewohner der oberen Dorfstraße in Willersdorf nannte man die Preussen. Seit dem Jahre 1600 hat Willersdorf eine eigene Schule. Bis zum Jahre 1802 gehörte Willersdorf lange Zeit zu Amt Schlüsselau. Zusammen mit Haid war Willersdorf eine selbstständige Gemeinde bis zur Gebietsreform 1978.

Im Jahre 1971 wurde in Willersdorf auch der Brunnen der heutigen Kreuzbergquelle gebohrt. Die nunmehr über 40 Jahre sprudelnde Kreuzbergquelle wird mittlerweile in der zweiten Generation sehr erfolgreich geführt. Auch der Kreuzberg bei Hallerndorf war schon immer das Ziel frommer Pilger die Ihre Sorgen zu dem gekreuzigten Erlöser trugen, um sich bei Ihm Segen und Heil zu erbitten. Bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts war es üblich, dass Gläubige mit selbst gezimmerten schweren Eichenkreuzen die 15 Stationen im Gedenken an Jesu Leidensweg im Gebet abschritten. Beliebt ist die Kreuzbergkirche auch bei Hochzeitspaaren, da in den Sommermonaten fast jeden Samstag in der Kirche das Sakrament der Ehe gespendet wird. Die schön gestalteten nachmittäglichen Maiandachten an jedem der vier Maisonntage werden von den Gläubigen gerne angenommen.